Das Integrationsgesetz ist ein deutsches Bundesgesetz, das am 31. Juli 2016 erlassen wurde und als Reaktion auf die Flüchtlingskrise ab 2015 entstand. Es trat größtenteils am 6. August 2016 in Kraft und verfolgt den Leitgedanken „Fördern und Fordern“. Das Integrationsgesetz hat wichtige Grundlagen für eine strukturierte Integrationspolitik geschaffen. Es hat den Zugang zu Bildung und Arbeit verbessert, aber auch neue soziale und rechtliche Spannungsfelder eröffnet. Die Praxis zeigt: Integration braucht nicht nur Gesetze, sondern auch ausreichende Ressourcen, Offenheit und langfristige politische Begleitung.
